Ratgeber · Preise

Was kostet eine Website?

Kurz gesagt: Eine Website hat keinen Pauschalpreis. Die Kosten ergeben sich aus Umfang, Individualität des Designs und den benötigten Funktionen. Sinnvoll ist deshalb kein Schubladenpreis, sondern ein verbindlicher Festpreis nach einer kurzen Bedarfsklärung. Dieser Ratgeber zeigt, welche Preisfaktoren zählen, welche laufenden Kosten bleiben und wann Baukasten, Agentur oder direkter Entwickler sinnvoll sind.

Kurzorientierung

Welche Lösung passt zu welchem Anspruch?

Der richtige Weg hängt weniger vom Preiszettel ab als davon, was die Website leisten soll.

Kompakter Start

Für einen seriösen Auftritt mit Leistungen, Vertrauen und Kontakt reicht oft eine schlanke Firmenwebsite mit klarer Struktur und sauberem Kontaktweg.

Wachsender Auftritt

Wenn Referenzen, mehrere Leistungen, regionale Suchbegriffe oder Ratgeber wichtig werden, steigt der Aufwand für Struktur, Inhalte und interne Verlinkung.

Technischer Bedarf

Formulare, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen oder besondere Abläufe brauchen mehr Planung als eine reine Informationsseite.

Orientierungsrahmen

Womit Sie ungefähr rechnen können.

Richtwerte zur ersten Einordnung, kein Festpreis. Den verbindlichen Preis nenne ich nach einer kurzen Bedarfsklärung, passend zu Ihrem tatsächlichen Umfang.

Orientierungspreise, netto und zzgl. 19 % USt
LeistungOrientierung (netto)
Website-Qualitätscheck199 €Bei einem größeren Folgeprojekt vollständig anrechenbar. Ausgenommen sind einzelne Beratungsstunden.
Kompakte Firmenwebsiteab 1.490 €
Mehrseitiger Auftritt3.500–5.900 €
Redesign bestehender Seiteab 1.900 €
Individualsoftware100 €/h

Alle Preise netto, zzgl. 19 % USt. Wo Sie innerhalb einer Spanne landen, hängt von Umfang, Design und Funktionen ab, siehe die Preisfaktoren weiter unten. Ob sich bei einer bestehenden Seite eine Auffrischung statt eines Neubaus lohnt, klärt der Ratgeber Wann sich ein Website-Redesign lohnt.

Grundlage

Warum es keinen Pauschalpreis gibt.

Wie beim Preis eines Autos lässt sich auch der Preis einer Website nicht in einer einzigen Zahl beantworten. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen.

Zwei Websites können äußerlich ähnlich aussehen und sich im Aufwand trotzdem stark unterscheiden. Eine einfache Visitenkarten-Seite mit drei Abschnitten ist eine andere Aufgabe als ein mehrsprachiger Auftritt mit Buchungssystem und Anbindung an bestehende Systeme.

Seriös ist deshalb kein Schubladenpreis, sondern eine kurze Klärung dessen, was Sie wirklich brauchen, und daraus ein verbindliches Angebot. Pauschale Zahlen helfen niemandem weiter: Sie sind entweder unrealistisch niedrig (und werden später teuer) oder zu hoch angesetzt, um auf der sicheren Seite zu sein. Aus demselben Grund gibt es auch keinen festen Termin von der Stange. Wie lange ein Projekt dauert, zeigt der Ratgeber Wie lange dauert eine Website.

Preisfaktoren

Was den Preis einer Website wirklich bestimmt.

Diese sechs Faktoren entscheiden über den Aufwand, und damit über den Preis.

Umfang & Seitenzahl

Eine kompakte Single-Page ist schneller gebaut als ein mehrseitiger Auftritt mit Leistungs-, Referenz- und Blogbereich. Mehr Inhalt bedeutet mehr Aufwand.

Design & Individualität

Eine an Ihre Marke angepasste Gestaltung kostet mehr als eine Vorlage von der Stange. Sie hebt Sie aber auch sichtbar vom Wettbewerb ab.

Funktionen

Kontaktformular, Mehrsprachigkeit, Buchung, Shop oder Schnittstellen sind Aufwandstreiber. Je mehr die Seite können soll, desto mehr steckt dahinter.

Inhalte

Liegen Texte und Bilder vor oder müssen sie erstellt, strukturiert und aufbereitet werden? Gute Inhalte sind oft der unterschätzte Posten.

Technik & Qualität

Performance, mobile Darstellung, SEO-Grundlagen und Datenschutz gehören zu einer sauberen Website. Sichtbar wird das erst, wenn es fehlt.

Pflege & Wartung

Soll die Seite gelegentlich aktualisiert werden? Eine wartungsarme Bauweise senkt die Folgekosten deutlich, unabhängig vom Startpreis.

Wie messbare Qualität bei einer echten Kundenwebsite aussieht, zeigt die Glanzgenie Case Study.

Optionen

Baukasten, Agentur oder direkt vom Entwickler?

Drei verbreitete Wege mit unterschiedlichen Stärken und Kostenstrukturen.

Website-Baukasten

Niedrige Einstiegshürde, aber laufende Abo-Gebühren und oft engere Grenzen bei Gestaltung, Ladezeit und technischer Kontrolle. Inhalte und Veröffentlichung sind in der Regel an das laufende Abo gebunden.

Agentur

Viel Leistung und Kapazität für größere Vorhaben, meist mit höherem Budget, internem Projektmanagement und mehreren Ansprechpartnern zwischen Ihnen und der Umsetzung.

Direkt vom Entwickler

Ein fester Ansprechpartner, kein Abo-Zwang und Code, der Ihnen gehört. Sinnvoll für Selbstständige, Gewerbe und Unternehmen, die Qualität und kurze Wege schätzen.

Welcher Weg passt, hängt von Größe und Anspruch des Projekts ab. Die drei Wege mit ihren Kosten über mehrere Jahre vergleiche ich im Ratgeber Website-Baukasten oder Entwickler. Ich stehe für das dritte Modell: eine sauber gebaute Website als einmalige Investition, nicht als Dauer-Abo.

Folgekosten

Laufende Kosten: was wirklich bleibt.

Der Startpreis ist nur die halbe Wahrheit. Entscheidend ist, was danach Monat für Monat anfällt.

  • Domain: Ihre Internetadresse, jährlich ein kleiner Betrag, Standard bei jedem Anbieter.
  • Hosting: Der Speicherplatz für die Seite. Eine schlanke, statische Website läuft auf günstigem Standard-Hosting.
  • Keine Lizenz-Abos: Ohne schweres CMS und Plugins entfallen wiederkehrende Lizenz- und Update-Gebühren.
  • Pflege nach Bedarf: Änderungen nur dann, wenn Sie sie brauchen, kein Wartungsvertrag als Pflicht.

Eine wartungsarme Bauweise spart über die Jahre oft mehr, als ein günstigerer Startpreis je eingebracht hätte.

Vorgehen

So kommen Sie zu einem fairen Festpreis.

In wenigen Schritten von der ersten Idee zum verbindlichen Angebot.

  1. Kurze Bedarfsklärung: Ziel, Umfang und Besonderheiten Ihres Projekts.
  2. Transparentes Festpreis-Angebot, ohne versteckte Kosten und ohne Abo-Zwang.
  3. Saubere Umsetzung mit messbarer Qualität und nachvollziehbarer Übergabe.

Orientierung

Woran Sie ein faires Angebot erkennen.

Wenn kein Pauschalpreis weiterhilft, dient diese Checkliste als Maßstab beim Vergleich von Angeboten.

  • Fester Angebotspreis statt vager Stundenschätzung ins Blaue hinein.
  • Alle Leistungen schriftlich und nachvollziehbar aufgelistet.
  • Kein Abo-Zwang: Eigentum an Code und Inhalten ist geklärt.
  • Folgekosten wie Domain, Hosting und Pflege vorab transparent benannt.
  • Vorsicht bei auffällig billigen Pauschalangeboten, oft folgen Lock-in oder spätere Zusatzkosten.

FAQ

Häufige Fragen zum Preis.

Was vor einem Website-Projekt zum Thema Kosten am häufigsten gefragt wird.

Was kostet eine Website konkret?

Das lässt sich seriös erst nach Ziel, Umfang und Funktionen sagen. Als Orientierung: eine kompakte Firmenwebsite ab rund 1.490 € netto, ein mehrseitiger Auftritt 3.500 bis 5.900 € netto, ein Redesign ab 1.900 € netto und ein Website-Qualitätscheck 199 € netto.

Entsteht daraus ein größeres Folgeprojekt, zum Beispiel ein SEO-Audit oder Website-Projekt, werden die 199 € vollständig angerechnet. Für eine einzelne Beratungsstunde gilt die Anrechnung nicht. Den verbindlichen Festpreis nenne ich nach einer kurzen Bedarfsklärung. Alle Preise zzgl. 19 % USt.

Warum nennen Sie nur Preisspannen statt fixer Preise?

Weil eine Website kein Standardprodukt ist. Die genannten Spannen geben Ihnen eine ehrliche Orientierung; den verbindlichen Festpreis nenne ich nach einer kurzen Bedarfsklärung, damit er zu Ihrem tatsächlichen Umfang passt und nicht pauschal zu hoch oder unrealistisch niedrig angesetzt ist.

Was ist günstiger: Baukasten oder Entwickler?

Kurzfristig wirkt ein Baukasten günstiger. Je nach Tarif und Funktionsbedarf kann das laufende Abo steigen oder ein späterer Neubau nötig werden. Eine individuell gebaute Website kostet einmalig in der Umsetzung; bei einer schlanken statischen Lösung fallen danach vor allem Domain und Hosting an, Änderungen und Pflege nach Bedarf.

Welche laufenden Kosten entstehen?

Bei einer schlanken statischen Umsetzung fallen in der Regel Domain und Hosting an. Je nach gewünschter Pflege, späteren Änderungen oder externen Diensten können weitere Kosten entstehen. In diesem Setup gibt es keine verpflichtenden Plugin-Lizenzen oder Update-Abos.

Bekomme ich am Ende einen Festpreis?

Ja. Nach der Bedarfsklärung erhalten Sie ein transparentes Festpreis-Angebot, ohne versteckte Kosten und ohne Abo-Zwang.

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